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Archiv 2010

Emmy®-Award für NEXUS!

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The Emmy® Engineering Award

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the 62nd Primetime Emmy® Engineering Awards on Saturday, August 14, at the Renaissance Hotel in Los Angeles

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from left to right: Kunal Nayyar (Big Bang Theory), B.Morgan Martin (GMA), Dr. Klaus-Peter Scholz (Stagetec), Stephan Salzbrenner (Stagetec), Simon Helberg (Big Bang Theory)

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the winner: NEXUS Digital Audio Routing system

Pressekontact

SALZBRENNER STAGETEC MEDIAGROUP
Stefani Renner/Christoph Lieck
Industriegebiet See
D-96155 Buttenheim
Tel: +49 9545 440-167 / -168
Fax:+49 9545 440-111
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.stagetec.com

SALZBRENNER STAGETEC liefert die Audio-, Video und Inspiziententechnik für das Ausweichquartier der Berliner Staatsoper

Berlin, Oktober 2010: Der Umzug eines Opernhauses ist keine Kleinigkeit:Zwei Jahre Umbau hat das Berliner Schillertheater hinter sich, jetzt dient es als Ausweichquartier für die sanierungsbedürftige Staatsoper Unter den Linden. Als Systemhaus für die Medientechnik war die SALZBRENNER STAGETEC AUDIO VIDEO MEDIENSYSTEME GmbH daran beteiligt, das 200 Jahre alte Theater fit für den Opernbetrieb zu machen. Installiert wurde eine leistungsfähige Medieninfrastruktur, die auch nach der für 2013 geplanten Rückkehr der Oper in ihr Stammhaus einen modernen Spielbetrieb ermöglicht.

Der Auftrag an das SALZBRENNER STAGETEC Systemhaus umfasste die Gewerke Audio, Video und Inspizienten- sowie ELA-Technik. Während in den Bereichen Inspiziententechnik und ELA von Grund auf neu geplant werden konnte, mussten für die Audiotechnik zahlreiche Komponenten aus dem Bestand in die neue Audioinfrastruktur integriert werden. Installiert wurde ein volldigitales NEXUS-System mit 268 Ein- und 184 Ausgängen, das über Glasfaser und insgesamt sechs MADI-Schnittstellen zwei Mischpulte in der Einspielregie und in einem kleinen Produktionsstudio vernetzt. Zwei mobile NEXUS Basigeräte stellen weitere digitale Schnittstellen für ein kleines Saalmischpult und für Übertragungsfahrzeuge bereit.

Die NEXUS-Anlage übergibt ihre Signale an ein Kupfernetz, das über 20 Ghielmetti Steckfelder Audio an alle wichtigen Positionen im Haus verteilt. Lediglich die Beschallungsanlage wird nicht über die Steckfelder angesprochen, sondern die Signale werden direkt von NEXUS kommutiert. Über 50 Kilometer Kabelweg mussten verlegt werden, um diese ungewöhnliche Mischung aus digitaler und analoger Technik zu ermöglichen. „Da die Nachnutzung des Schillertheaters bei der Ausschreibung ungeklärt war, NEXUS aber auf jeden Fall in den Bestand der Oper übergehen sollte, hat sich der Senat als Bauherr für diese Lösung entschieden. So ist man auf der sicheren Seite, gleichgültig, welche Anlage später eingebaut werden wird“, erklärt Stefan Ludewig, Projektleiter bei SALZBRENNER STAGETEC den Hintergrund.

Ausschließlich digital und mit einer komplexen Struktur präsentiert sich hingegen die Inspizienten- und Alarmierungs- bzw. Ruftechnik. Herz der Anlage ist ein voll bestücktes STAGE 300 Inspizientenpult von SALZBRENNER, das über 15 Sprechstellen 64 Rufkreise bedient. „Mit dieser Maximalausstattung an Rufkreisen, ist eine sehr feinkörnige Ansprache einzelner Zonen in dem weit verzweigten Haus gewährleistet. Dies war eine der Hauptforderungen der Staatsoper und einer der Gründe für die Wahl unseres STAGE 300 Systems“, weiß Ludewig. Backbone der Inspiziententechnik ist ein NEXUS-System, das mit dem NEXUS für Mischung und Beschallung zwar über MADI verbunden ist, grundsätzlich aber als dediziertes System arbeitet. In das Netz ist ein zweites, mobiles Inspizientenpult angebunden, das ohne Videobestückung dem Hauptpult zuarbeitet. Das STAGE 300 dient gleichzeitig als ELA-Plattform, die knapp 800 im Haus verbaute Lautsprecher mit digitalen Einzelüberwachungsmodulen anspricht.

Überwiegend analog wurde schließlich die Videovernetzung ausgelegt, die zum größten Teil mit Equipment aus dem Bestand arbeitet. Über insgesamt 3000 Meter FBAS-Video 75 Ohm Kabel sind hier die fünf mobilen und zwei fest installierten Kameras vernetzt, die Bilder vom Dirigentenplatz oder dem Bühnenturm liefern. Abnehmer der Videosignale sind ein kleines Mitschnittstudio, diverse Handlungsmonitore, der Inspizientenplatz, Projektion und einige TFT’s für das Foyer.

„Die Integration von Technik aus dem Bestand mit moderner Digitaltechnik zu einem zukunftssicheren Konzept war eine besondere Herausforderung bei diesem spannenden Theaterprojekt“, fasst Stefan Ludewig zusammen. „Hinzu kamen einige Sonderlösungen, welche die alte Bausubstanz forderte. So mussten beispielsweise Befestigungen für die Kabelwege mit Branderhalt individuell geplant und gefertigt werden, da herkömmliche Befestigungen in dem Kalksandstein-Gemäuer keinen Halt fanden.“

Von Februar bis Anfang September war das Systemhaus mit einem dreizehnköpfigen Team auf der Baustelle tätig. Am 7. September wurden die Anlagen an die Oper übergeben.

Offizielle Bilder vom Schillertheater finden Sie auf der Pressewebseite
http://www.staatsoper-berlin.de/de_DE/press/photo