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Archiv 2010

STAGETEC sponsert TV-Live-Oper

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Tonmeister Willi Zürrer, bei den Proben zu der Opern-Liveproduktion La Traviata, 2008 im Hauptbahnhof Zürich

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Oper Aida am Rhein

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Oper Aida am Rhein: Alfred Walker als Amonasro (M.) und Angeles Blancas als Aida (r.)

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Oper Aida am Rhein: Die Moderatorin Sandra Studer

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Oper Aida am Rhein: Michelle DeYoung als Amneris und Sergej Khomov als Radames

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Oper Aida am Rhein: Fasziniert beobachtet das Publikum die ergreifende Darstellung von Alfred Walker als Amonasro und Angeles Blancas als Aida.

Pressekontakt

SALZBRENNER STAGETEC MEDIAGROUP
Stefani Renner/Christoph Lieck
Industriegebiet See
D-96155 Buttenheim
Tel: +49 9545 440-167 / -168
Fax:+49 9545 440-111
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.stagetec.com

Das Schweizer Fernsehen produziert mit STAGETEC Audiotechnik die Oper Aida am Rhein an verschiedenen Schauplätzen in Basel

Basel, Schweiz, Oktober 2010: Am Freitag, dem 1. Oktober 2010, war mit AIDA am Rhein bereits die dritte große Live-Opernproduktion des Schweizer Fernsehens zu sehen, deren Einzelteile sich erst zu Hause beim TV-Zuschauer zu einem Ganzen zusammengesetzt haben. Für den herausragenden Ton der Verdi-Oper sorgten zahlreiche Komponenten von STAGETEC, die ein großes digitales Audionetzwerk mit drei eingebetteten digitalen Mischpulten bildeten.
Zahlreiche Spielorte in Basel, wie zum Beispiel verschiedene Suites, Terrassen und Räume des Grand Hotel Les Trois Rois, das Rheinufer rund um die mittlere Brücke und sogar Schauplätze auf Schiffen oder Pontons auf dem Rhein selbst ließen diese Operninszenierung zu einer logistischen und technischen Meisterleistung werden. Nach Rolf Allenbach, dem verantwortlichen Projektleiter des tpc als ausführendem technischen Dienstleister, stellte das Projekt vor allem die Tontechnik vor höchste Anforderungen. Denn lediglich das Orchester spielte an einem festen Spielort, nämlich im Ballsaal des Hotels, während alle weiteren Aktiven, also sowohl die Solisten als auch der Chor und der Extrachor, oft in mehreren 100 m Entfernung agierten.
tpc gilt als einer der umfassendsten Nutzer von digitaler Audiotechnik aus dem Hause STAGETEC. Deshalb verfügt der TV-Produktionsdienstleister über einen umfangreichen Pool an STAGETEC-Mischpulten und Audio-Routern. Für diese Produktion kam der große HD-Übertagungswagen mitsamt AURUS-Mischpult und einem bis zu den einzelnen Spielorten sternförmig verlängerten NEXUS-Netzwerk zum Einsatz. In diesem Übertragungswagen wurde die Endmischung für die Live-Sendung erstellt.
Für die Vormischung der Solisten stellte STAGETEC ein weiteres AURUS samt Operator bei. Christian Fuchs, der sonst von Löffingen aus als ausgewiesener Fachmann für Live-Events vor allem die Musical- und Theaterbranche betreut, fuhr die Vormischung aus einem provisorischen Studio im Grand Hotel heraus. Für die Vormischung des Orchesters griff tpc ebenfalls auf externes Equipment zurück und hatte dafür den Hörfunk-Übertragungswagen Ü1 des HR angemietet. Dieser Wagen fährt auch mit STAGETEC-Technik, und zwar mit einem inzwischen zehn Jahre alten CANTUS-Mischpult, das mit in den Audioverbund eingebettet wurde. Der leitende Tonmeister der AIDA-Produktion Willi Zürrer mischte das Orchester selbst ab: „Ich kannte den Wagen schon von den früheren Live-Opernproduktionen in Zürich und Bern. Er ist akustisch und mit seiner STAGETEC-Tonregie technisch genau richtig für unsere Anwendung.“
Um Rückwirkungen von den Mischpulteinstellungen, und da insbesondere den Mikrofon-Gains, von einem Mischpult zum nächsten zu verhindern, waren zahlreiche Audio-Querverbindungen mit MADI ausgeführt. Eine Besonderheit der NEXUS-MADI-Karten vereinfachte die Vernetzung zusätzlich, denn sie bieten für jeden Kanal eine Abtastratenwandlung an. Damit mussten die verschiedenen Ü-Wagen nicht unbedingt mit gleichem Haustakt gefahren werden.
Für die Übersetzung der Moderation verwendete tpc ein neues DELEC Kommentatorensystem, also ebenfalls Technik der MEDIAGROUP.
Die Produktion fand in öffentlich zugänglichen Bereichen in Basel statt, so dass ein Hauptaugenmerk auch auf der sicheren Verkabelung lag. Gerade hier machten sich die dünnen und flexiblen Glasfasern der NEXUS-Vernetzung besonders positiv bemerkbar, da sie sich leicht verstecken, sichern oder abhängen lassen. Ansonsten setzte die Produktion in großem Maße auf drahtlose Technik, wobei allein die Auswahl der Funkfrequenzen und der Antennenstandorte ein echter Expertenjob war.

Eine solche Produktion kann man nicht wie eine Inhouse-Produktion mit unzähligen Proben einüben. Für die gesamte Technik war daher Schnelligkeit das Gebot der Stunde, und nur mit Hilfe der gut vorbereiteten CANTUS- und AURUS-Konfigurationsprojekte sowie deren Snapshot-Automation konnte die erfahrene Toncrew dieser Aufgabe gerecht werden. Übrigens wird nun im Anschluss and die Live-Übertragung von den Mitschnitten noch eine DVD in 5.1-Ton produziert, die über das Schweizer Fernsehen erhältlich sein wird. So haben Sie die Möglichkeit, sich dieses einzigartige Ergebnis selbst noch anzuhören!